Personalkonzepte für zukunftssichere Unternehmensführung

Auftragsboom und Personalnotstand gleichzeitig

Über mangelnde Aufträge kann sich das Bau- und Ausbauhandwerk nicht beklagen, teilweise haben die Unternehmen einen Auftragsvorlauf von mehreren Monaten. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel das beherrschende Thema dieser Branche. Immer häufiger müssen Handwerksbetriebe lukrative Aufträge aufgrund fehlendem Personals ablehnen. Diese Situation wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen, da die geburtenstarken Jahrgänge das Rentenalter erreichen. Daher werden die Unternehmen zukünftig nicht nur um Aufträge, sondern zunehmend auch um gut ausgebildete Fachkräfte konkurrieren.

Häufige Probleme der Branche: Zeitdruck und Mehrkosten

Ein weiteres Problem ist der Zeitdruck, mit dem die Firmen zu kämpfen haben: Die Aufträge müssen termingerecht ausgeführt werden, sonst drohen Schadenersatzforderungen. Auch die Angebote werden häufig unter erheblichem Termin- und Preisdruck erstellt, um sich gegenüber Mitbewerbern zu behaupten. Umso wichtiger ist es, dass auf aktuelle Kalkulationsdaten zurückgegriffen werden kann. Nur wenn der aktuelle Stundenverrechnungssatz die tatsächlichen Kosten des Unternehmens widerspiegelt, kann es langfristig am Markt bestehen. Die Realität sieht nur allzu oft anders aus: Oft sind weder der Umfang der produktiven Stunden noch die derzeitigen Kosten bekannt. Außerdem wird es häufig versäumt, die steigenden Kosten regelmäßig in den Stundenverrechnungssatz einzupreisen.
Zudem läuft keine Baustelle wie geplant. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein: Fehlende oder mangelhafte Vorleistungen, geänderte Leistungen oder Störungen im Bauablauf. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie verursachen Mehrkosten. Sollen diese Kosten über Nachträge an den Auftraggeber weitergegeben werden, müssen diese nachprüfbar sein.

Ein unbeliebtes Thema: Die Nachkalkulation

Viele Handwerker und Bauunternehmer sind erfahrene Fachleute, kümmern sich jedoch zu wenig um kaufmännische Belange. Häufig liegen keine oder nur unzureichende Zahlen zur aktuellen Unternehmenssituation vor. Dies gilt insbesondere für die Nachkalkulation: Das Bauvorhaben ist endlich abgeschlossen, der nächste Auftraggeber „drängelt“ schon. Da wird dieses Thema nur allzu gern nach hinten geschoben. Die Folge: Eine kalkulatorische Auswertung der Bauvorhabens unterbleibt. Dies rächt sich verzögert, aber heftig. Am Jahresende steht in den Büchern nur ein geringer oder gar kein Gewinn und es stellt sich die Frage: Warum bleibt trotz voller Auftragsbücher nichts hängen?

Leistungen für das Bau- und Ausbauhandwerk

Ihre Vorteile

Kenntnisse in der baubetrieblichen Kalkulation (z.B. EFB-Blätter)
Baurechtliche Kenntnisse (insbesondere VOB)
Erfahrungen im Personalmanagement und Recruiting
Verständnis für die Abläufe im Handwerk
Ausgeprägte Controlling-Erfahrungen im Handwerk

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